Inhalt
Erstes Jahr
Salutogenese
Health Promotion & Promotion of Health - Orientieren an Ressourcen
Tiefenpsychologische Grundlagen
Beziehungsgestaltung zwischen Selbsterfahrung, Fall- und Projektarbeit
Regulationsbiologische Grundlagen
Naturwissenschaftliche Grundlagen und Konzepte regulativer Verfahren
Zweites Jahr
Vorstellung regulativer Verfahren I
Systematik, Beschreibung und Stand der Forschung
Vorstellung regulativer Verfahren II, Integration von Verfahren
Heilkunde, Welt- und Menschenbild, Typologie
Wissenschaftliches Arbeiten und Schreiben
im Kontext komplementärer / psychosozialer Medizin, Heilkunde und Gesundheitsförderung
Drittes Jahr
Eigene Forschungsarbeit und Erstellen der Master-Thesis (Diplomarbeit)
Gruppen- und Einzeltutoring
Begleitend Jahre 1-3
Wissenschaftliche Reflexion der angestammten Kompetenz
(begleitende Arbeit in der Gruppe)
Kommunikationsgruppe, Fallsupervision, Gruppenarbeit nach Balint
(begleitende Arbeit in der Gruppe)
Der Lehrgang geht dabei immer von Ihrer angestammten Kompetenz aus. Diese kann ein gesundheitsrelevantes Hochschulstudium, aber nach Absprache auch langjährige Erfahrung und Fortbildung in einer gesundheitsrelevanten Tätigkeit sein. Sie sollten einen komplementärheilkundlichen oder psychosozialen Fortbildungschwerpunkt haben.
Darauf aufbauend wird im Lehrgang die psychosoziale Qualifikation vertieft und werden die angestammten Kenntnisse wissenschaftlich reflektiert und erweitert. Auch nach dem Lehrgang, mit dem akademischen Mastergrad ausgestattet, gehen Sie in der Regel von Ihrer Ursprungskompetenz aus, aber mit mehr interdisziplinärer Umsicht, mehr Zufriedenheit und Effizienz.
Zusätzlich erhalten Sie Kompetenzen in der Forschung, in der Lehre und in der Öffentlichkeitsarbeit und können an den internationalen Forschungsprojekten des Kolleg teilnehmen.
Der Lehrgang fokussiert auf die eigenen Gesundheitsressourcen von TherapeutIn und KlientIn, auf die innewohnenden psychischen und physischen Kräfte und Möglichkeiten. Autonomie und Selbstverwirklichung stehen als Gegenpol zu Fremdbestimmtheit, nachhaltige und grundlegende Gesundung scheinen von Selbstheilung untrennbar.
Ergänzend zu dieser das Individuum betreffenden Perspektive betonen wir den Einfluss der gesellschaftlichen Verhältnisse auf die Möglichkeit von Menschen, Gesundheit zu leben.
Somit fördert der Lehrgang gesellschaftliches Verantwortungsbewußtsein ebenso wie die Einsicht, dass Heilung und Gesundheit nicht als Konsumartikel zu verstehen sind, sondern aktiv mitgestaltet werden können.